Einsame Menschen – oder wie man sich selber zu einem macht!

Wer meine Beiträge kennt, der weis, das ich ein Voyeur bin, der sich gerne reale Formate im TV anschaut und dieses bewertet. Was ich hingegen nicht leiden mag ist, wenn man auf der Autobahn extra langsam an einem Unfall vorbei fährt, um ja lange genug zuzuschauen, was da passiert ist. Das ist allerdings ein anderes Thema. Mich interessieren solche Formate wie Big Brother, oder eben auch die Sendung “Ich bin ein Star – holt mich hier raus. Ich finde es einfach sehr interessant, wie sich Menschen verändern, wenn sie für ein gewissen Zeitraum eingesperrt sind und mit Menschen zurecht kommen müssen, die sie auf der Straße wahrscheinlich nicht einmal anschauen würden. Bei solchen Formaten ist auch meistens ein Mensch dabei, der nicht so ist wie die meisten Menschen. Entweder ist man grundsätzlich ein Einzelgänger, oder man wird durch einen, weil man mit den anderen Menschen nicht zurecht kommt. Dieses Jahr war es Helena Fürst die mir ganz besonders ins Auge gefallen war. Bisher kannte ich diese Person nur aus den RTL Formaten, wo sie sich für arme Menschen eingesetzt hat. Diese Sendungen hatte ich nicht verfolgt, sondern nur mal beim umschalten für ein paar Minuten hängen geblieben. Die Frau Fürst war in meinen Augen auch keine Frau die ich mir länger anschauen sollte, da sie für mich recht unattraktiv ist. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, aber das es einen Menschen gibt, der vom Charakter her noch hässlicher ist als vom äußeren Erscheinungsbild, hätte ich nicht gedacht. Vom ersten Tag an, als Frau Fürst mit 11 weiteren mehr oder weniger bekannten “Stars” in den Dschungel gezogen war, hat sie ständig versucht ihre Mitstreiter in ein schlechtes Licht zu rücken. Ob sie wirklich glaubt, das die Zuschauer sie dann zur “Königin” wählt, weil sie die anderen schlecht redet, vermag ich nicht zu beurteilen, aber gebracht hat es ihr nichts, denn gestern Abend haben die Zuschauer sie aus dem Camp gewählt.

Jeden Tag hat sie im Dschungel ein neues Opfer für ihre Intrigen gesucht und dabei hat sie immer schön darauf geachtet, das auch schön viele Kameras auf sie gerichtet waren. Ich möchte an dieser Stelle jetzt nicht mit vielen Beispielen aufwarten, aber ich denke, das viele Menschen diese Sendung schauen und wissen was ich meine. Frau Fürst selber ist absolut unsportlich und die schlauste scheint sie auch nicht zu sein. Aber dann zu versuchen andere Menschen ständig und immer wieder und wieder schlecht zu reden, ist ein Charakterzug, den so eine Person überhaupt nicht gebrauchen kann. Wenn andere Mitglieder aus dem Camp über Erlebnisse und Freunde außerhalb vom Camp redeten, konnte Frau Fürst nur von ihrer Mutter oder Tochter berichten. Das sind wahrscheinlich auch die einzigen beiden Menschen die gezwungener Maßen mit ihr Kontakt halten müssen.

Meine größte Befürchtung war, dass die Zuschauer Frau Fürst noch ins Finale wählen würden, nur um weiter ihre Intrigen und diese furchtbar monotone Art zu reden, weiter genießen zu können. Aber zum Glück wurde ich doch erlöst und diese “Persona non Grata” musste das Dschungelcamp verlassen. Ich hoffe sie verschwindet jetzt auf Nimmerwiedersehen aus dem TV-Programm.

Entschuldigt bitte diesen eher merkwürdigen Bericht, aber ich musste mir meine Wut über diese Person einfach mal von der Seele schreiben.

PS: Neu bei Paustbacken.de ist, das wir jetzt einen Newsletter haben in dem man sich eintragen kann und somit keinen Beitrag mehr verpasst. Ich werde auch versuchen zu jedem Monatsanfang eine schöne Zusammenstellung hin zu bekommen. Dozing Off...